Erproben im Unterricht: die HPI Schul-Cloud
Die HPI Schul-Cloud stellt digitale Lernangebote, über eine Millionen Materialien und viele Werkzeuge zur Verfügung. Lehrkräfte können mit Hilfe der virtuellen Plattform Unterrichtskonzepte und Aufgaben erstellen, einsetzen, dabei digitale Medien in den Unterricht einbinden oder etwa Gruppenarbeiten koordinieren.
Bisher dürfen nur Schulen aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC die HPI Schul-Cloud im Rahmen des Pilotprojektes nutzen, darunter sind auch erstmals drei deutsche Auslandsschulen in den USA, Ecuador und der Türkei. Ziel ist es, alle 316 Schulen des MINT-EC-Netzwerks in die HPI Schul-Cloud einzubinden.
"Wir freuen uns über das große Interesse unserer Schulen an der HPI Schul-Cloud", sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. "Aber Bund, Länder und Kommunen müssen nun rasch in schnelles Internet und WLAN investieren, damit weitere Schulen die technischen Voraussetzungen für diese zeitgemäßen Lehr- und Lernformen erfüllen."
Pilotschulen haben die Chance die Plattform aktiv mitzugestalten: Mehrmals im Jahr finden Arbeitsgruppentreffen und Workshops statt. Im Austausch mit Entwicklerinnen und Entwicklern setzen Nutzerinnen und Nutzer dort neue Impulse für die Weiterentwicklung der HPI Schul-Cloud.
Die HPI Schul-Cloud wird bis Juli 2021 am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Kooperation mit MINT-EC und den Pilotschulen entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Auf der Bildungsmesse didacta in Köln ist die HPI Schul-Cloud vom 19. bis 23. 2. mit einem Stand in Halle 6 vertreten.
MINT-Netzwerk