Nutzung digitaler Bildungsressourcen
Seit Anfang der 2000er Jahre werden im Zusammenhang mit §52a UrhG die rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert, unter denen digitale Lernmedien in geschlossenen virtuellen Kursen bzw. Lernmanagement-Systemen eingesetzt werden können. Diese Möglichkeit der Nutzung wird von vielen Lehrenden als eine Voraussetzung für die Etablierung von eLearning an Hochschulen betrachtet. Im April 2017 wurde nun ein Beschluss der Bundesregierung für ein neues Urheberrecht zur Förderung von Bildung und Wissenschaft bekanntgegeben, das im März 2018 in Kraft treten soll.
Im Event "Nutzung digitaler Bildungsressourcen (1) – welche Möglichkeiten gibt es in LMS?" geht es zum einen darum, was das neue Gesetz für Lehrende und Hochschulen bedeutet. Zu Gast ist zum einen Dr. Andreas Knaden, geschäftsführender Leiter des Zentrums für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (virtUOS) der Universität Osnabrück. Er hat den zugrundeliegenden Referenten-Entwurf für das Gesetz in einer Stellungnahme ausdrücklich befürwortet. Zum anderen stellt Dr. Bertram Salzmann, Geschäftsführer der Booktex GmbH, mit der Plattform "digitaler-semesterapparat" einen alternativen Ansatz vor, der es Hochschulen ermöglicht, gegen eine Lizenzgebühr auszugsweise urheberrechtlich geschützte Werke aus einem verlagsübergreifenden Angebot in digitalen Semesterapparaten zu nutzen.
Der Login zum Online-Event am Montag, den 29. Mai 2017 ist ab 13.45 Uhr über die Startseite des Portals www.e-teaching.org oder direkt über http://bit.ly/strategiepodium möglich. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und dauert eine Stunde.