ELearning-Profi Malte Arends verrät sein Geheimrezept
Im eLearning Punk Interview verrät der Experte einer IMC-Reporterin, welche Grundzutaten bei keinem Blended Learning Konzept fehlen dürfen, wie Konzepter bei der Gestaltung von Blended Learning Szenarien besonders kreativ werden können und welche Zukunftstrends sich bereits jetzt andeuten.
Von Präsenzschulungen mit ergänzenden Online-Materialien bis hin zu digitalem Performance Support on-the-job – wo fängt Blended Learning an und wo hört es auf?
Malte Arends: Das Spektrum ist enorm groß. Im Grunde kann man sich eine Skala vorstellen: am Anfang könnte eine Benachrichtigungsmail zu einem neuen Web-based Training (WBT) mit einer stimulierenden Frage zum Inhalt stehen. Die Frage liefert einen ersten Lernimpuls. Vielleicht stellt der Lerner erstmal eigene Recherchen an, bevor er sich das WBT anschaut – und schon hätten wir einen minimalen Blend. Weiter oben auf der Skala hätten wir beispielsweise ein Lernszenario mit einem Medienportal, das unterschiedlichste Inhalte sammelt – Videos, Interviews, WBTs, kuratierte Inhalte – und die Möglichkeiten bietet, dass die Lerner eigenen Content beisteuern und sich ihren Kurs individuell zusammenstellen können.