Digitalisierung der Hochschulbildung weiter voranbringen
Vorlesungen und Seminare dehnten sich immer häufiger in den Bereich eLearning aus, so Günther weiter. Diese Erfahrungen sollten zu einem Modellprojekt Digitalisierung von Präsenzlehre ausgebaut werden. "Ziel ist dabei nicht eine entpersonalisierte Hochschule. Es geht darum, die Möglichkeiten der Digitalisierung mit klassischen Lernmethoden und -medien zu kombinieren", sagte er.
Der digitale Wandel verändere fast alles. "Was wir am meisten brauchen, sind Mut zur Veränderung sowie Sicherheit und Zuversicht, das alles zu bewältigen", so der Regierungschef. Die Menschen müssten lernen, ihr Leben in einer digitalen Welt selbstbestimmt zu gestalten.
Wichtig ist nach Auffassung von Günther auch, den Ideentransfer zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik zu stärken. "Im Zeitalter der Digitalisierung dreht sich das Innovations-Rad immer schneller. Die Landesregierung will mit einer systematischen Innovations- und Technologietransfer-Politik die Voraussetzungen für mehr Wachstum, mehr Beschäftigung und mehr Lebensqualität schaffen", so der Ministerpräsident.
Unter den gut 150 Gästen des Empfangs waren neu berufene Professoren der Hochschulen, Leiter der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wissenschaftler aus dem Bereich Digitalisierung, Vertreter der Hochschulpräsidien und der Studierenden sowie die Hochschulräte.
Lebenslanges Lernen