Austausch zum Thema "Basisarbeit"
Klar ist: Kaum eine Branche kommt ohne Basisarbeit aus, sie steht für rund 20 Prozent aller ArbeitnehmerInnen. Vom StartUp bis zum Traditionsunternehmen, BasisarbeiterInnen finden sich überall. Durch die Digitalisierung werden Basisarbeitsplätze wegfallen, gleichzeitig kommen auch neue hinzu. Sicher ist: Unsere Gesellschaft und unser Arbeitsmarkt kommen nicht ohne Basisarbeit aus.
Basisarbeit ist die Stütze unserer Gesellschaft, auch in einer digitalisierten Arbeitswelt. Und Basisarbeit ist aber auch für viele Menschen der einzige oder erste Zugang zum Arbeitsmarkt und damit zu gesellschaftlicher Teilhabe.
Mit dieser Themenstellung möchten sich die Veranstalter in einer Diskussionsreihe näher beschäftigen und ganz unterschiedliche Aspekte zur Sprache bringen - mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und mit BasisarbeiterInnen selbst.
Folgende Fragen werden in den Diskussionen, an denen sich Interessierte gerne beteiligen können, angesprochen:
- Warum erhalten BasisarbeiterInnen nicht die Anerkennung und Wertschätzung, die sie zweifelsfrei verdienen?
- Wie sehen BasisarbeiterInnen sich selbst?
- Wie sind ihre Arbeitsbedingungen, wie ist es um Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz bestellt?
- Warum fühlen sich BasisarbeiterInnen nicht selten wirtschaftlich und gesellschaftlich abgehängt?
- Gibt es Beispiele für wertschätzende Basisarbeit?
- Wie steht es um Qualifizierungsmöglichkeiten, fachliche Anerkennung und Aufstiegschancen?
- Was ist "gute" Basisarbeit?
Die 2. Veranstaltung dieser Dialogreihe findet am Donnerstag, 18. März 2021 in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.