"Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Bewerben können sich neben Kitas, Schulen und Hochschulen auch Unternehmen, Vereine, Netzwerke, Zusammenschlüsse von Kommunen und Zivilgesellschaft sowie Einzelpersonen, die mit BNE dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen. Vorschläge können ab sofort bis zum 30. November 2021 online eingereicht werden.
Eine Jury von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichem Leben und Zivilgesellschaft wählt in den Kategorien "Lernorte", "Multiplikator*innen", "Bildungslandschaften" und "Newcomer" insgesamt zehn Preisträgerinnen und Preisträger aus, deren Engagement mit jeweils 10.000 Euro und einem professionell gestalteten Video über ihre Projekte gewürdigt wird. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden Teil eines Netzwerks herausragender Bildungsinitiativen.
Der "Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung" wird im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 verliehen. BNE 2030 steht für "Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen". Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken.
In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Das 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, die strukturelle Verankerung von BNE im gesamten Bildungssystem voranzubringen. In Deutschland wird BNE auf der Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt.
Nationaler Preis