DGWF Jahrestagung 2021
Die wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen hat in den vergangenen Jahren einen signifikanten Bedeutungszuwachs erfahren. Zugleich sind die an die wissenschaftliche Weiterbildung gerichteten Funktions- und Leistungserwartungen vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Hierzu zählen, um nur einige Stichworte zu nennen, die Entwicklung von unternehmerisch agierenden Hochschulen, die Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, die Öffnung der Hochschulen für breitere Zielgruppen im Kontext des lebenslangen Lernens und die Stärkung der Dritten Mission von Hochschulen, die sich auf Aufgaben jenseits der Kernaufgaben von Forschung und Lehre bezieht.
Für hochschulische Stellen, Einrichtungen und Zentren für wissenschaftliche Weiterbildung bedeutet dies nicht nur, dass sie ihre Ziele und Aufgaben auf veränderte Erwartungen und Anforderungen hin bestimmen und umsetzen müssen. Vor allem zeichnet sich ab, dass dies nicht mehr im Alleingang möglich ist, sondern die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen außer- und innerhochschulischen Partnern erfordert oder sogar voraussetzt.
Ziele und Fragen der Tagung
- Strategische Bedeutung und Gestaltung interorganisationaler Kooperationen zwischen hochschulischen Weiterbildungseinrichtungen und externen Partnern
- Angebotskooperation und vernetzte Akquise, Zusammenarbeit z.B. mit Ministerien, Unternehmen, Verbänden, Kammern, Stiftungen, Hochschulen
- Innerhochschulische Akzeptanz und Vernetzung (Aufbau von Verbindungen z.B. zu den verantwortlichen Stellen in der Verwaltung und Einrichtungen für Hochschuldidaktik, Transfer, Forschung, Alumni, Öffentlichkeitsarbeit)
- Steuerung wissenschaftlicher Weiterbildung im Verbund, Akteurskonstellationen und -kooperationen im Kontext des Monitorings wissenschaftlicher Weiterbildung.