Hochschulen müssen grundsätzliche Transformation meistern
Daneben stellen oft auch schwierige Rahmenbedingungen wie fehlende Zeit oder Unterstützung eine echte Hürde dar. Wichtig sind hier die an klassischer Lehre ausgerichteten Regeln rund um das sogenannte Lehrdeputat, also die Lehr- oder Unterrichtsverpflichtung der Hochschuldozenten. Denn virtuelle Lehre wird von den heutigen Regeln (oft) nicht als Lehre anerkannt. Die Folge: Dozenten haben systembedingt keinen Anreiz, Zeit in die digitale Weiterentwicklung der Lehre zu investieren - eine entsprechende Transformation findet nicht statt.
Digitalisierung: Mehr Chance als Notwendigkeit
Einig waren sich nicht nur die Teilnehmer der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, dass in der sinnvollen Digitalisierung der Lehre eine reelle Chance liegt, auf die großen demografischen, gesellschaftlichen und didaktischen Anforderungen zu reagieren.
Schließlich habe man mit der passenden Digitalisierungsstrategie die Möglichkeit, Studierende in immer unterschiedlicheren Lebenslagen auf ihrem akademischen Ausbildungsweg zu unterstützen. Und das nicht nur im Rahmen der klassischen Erstausbildung, sondern weit darüber hinaus.
Spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen
Mit seinem abwechslungsreichen Programm aus inspirierenden Keynotes, interaktiven Workshops und spannenden Best Practice-Berichten hatte der #HEDSummit den Teilnehmer einiges zu bieten. Durch das offene, zum direkten Austausch einladende Format führte der erfahrene Bildungsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda gekonnt und souverän.
Der HIGHER EDUCATION Summit wurde am 19. Oktober 2018 erstmals auf Initiative des FORUM HIGHER Education in Zusammenarbeit mit Pearson Studium veranstaltet.