"Wirtschaft trifft FernUniversität" in Düsseldorf
Neben Hoyer werden Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie desLandes Nordrhein-Westfalen, Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW, Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe und Mitgliedim FernUni-Hochschulrat, und Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke, Vorsitzender des FernUni-Hochschulrates und Aufsichtsratsvorsitzender der Douglas Holding, zum Thema sprechen.
Das wichtigste Kapital von Wirtschaft und Politik - die aktuelle Krise verdeutlicht es - sind qualifizierte Nachwuchskräfte. Fundiertes auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes Know-How lässt sich aber nicht "mal eben" kaufen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen es sichaneignen und vor allem überhaupt die Möglichkeit dazu bekommen. Unverzichtbar dafür ist einerseits zum Lernen motiviertes Personal. Zum anderen eine in Forschung und Lehre exzellente Universität, die durch ihr flexibles Lehr- und Lernsystem ein Studium und auf spezifische Schwerpunkte konzentrierte Weiterbildung neben dem Beruf ermöglicht.
"Der Einstieg in einen Beruf darf und kann nicht das Ende der akademischen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens bedeuten. Das kann sichdie Wirtschaft nicht leisten", stellt Bodo Hombach klar. Ebenso wenig ist es jedoch ökonomisch,wenn Mitarbeitende ihre Karriere bspw. für ein Masterstudium unterbrechen müssen. -žDieStudienangebote müssen sich an dem orientieren, was die Gesellschaft braucht. Nicht umkehrt."
Wie keine andere Hochschule bundesweit steht die FernUniversität in Hagen, mit 67.000 Studierenden die größte Universität Deutschlands, für lebenslanges Lernen. Rund 80 Prozent der FernUni-Studierenden sind berufstätig und qualifizieren sich parallel dazu im Fernstudium weiter. Auch wer kein Abitur hat, muss seine Karriere für ein Studium nicht unterbrechen, sondern kann den Weg in die ordentlichen Bachelor-Studiengänge über die so genannten Akademiestudiengehen.
Das Potenzial der FernUni in Forschung und Lehre ist für eine erfolgreiche Zukunft Deutschlands ein entscheidender Baustein.Als Universität des Landes Nordrhein-Westfalen wirkt sie allerdings auch überall dort, wo ihre Studierenden wohnen und das erworbene Wissen einsetzen: im gesamten Bundesgebiet. Mit ihren steigenden Studierendenzahlen gerät die FernUniversität aber zunehmend an ihre Grenzen.
Deshalb fordert Rektor Hoyer, dass zur planbaren dauerhaften Ausfinanzierung der FernUniversität die Bundesregierung mit ins Boot geholt werden muss. Hoyer: "Ich freue mich, wenn dieLandesregierung uns in dieser Sache unterstützt."